Bescheinigungen / Zeugnisse

Nicht nur als ein Zeichen der Anerkennung können Ehrenamtlichen Zeugnisse ausgestellt werden. Diese können z.B. ein Pluspunkt bei der Bewerbung um eine Arbeitsstelle sein.

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Einführung von Ehrenamtlichen / Onboarding

Damit neue Ehrenamtliche sich angenommen fühlen und ehrenamtliches Engagement gelingt, ist eine gute Einführung notwendig. Je nach Umfang und Komplexität der Aufgabe kann diese ganz unterschiedlich aussehen, aber ein kurzes Gespräch ist eine mindeste Voraussetzung.

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Freiwilligenkoordination

In vielen neuen Pfarreien gibt es Stellen für die Freiwilligenkoordination.  Dies sind Haupt- oder Ehrenamtliche deren Aufgabe es ist, zur Freude und zum Nutzen aller, die Zusammenarbeit zu ermöglichen und ansprechbar für alle Belange der Ehrenamtlichen zu sein.

Sprechen Sie gern mit uns. Wir haben Tipps und können Qualifizierungen anbieten oder vermitteln.

Förderregelungen …

… für die Ausbildung Ehrenamtlicher im Erzbistum Hamburg

Damit Ehrenamtlichen keine Kosten für Ihre Aus- und Fortbildung entstehen und Einrichtungen Menschen gezielt für Aufgaben qualifizieren können, hat das Erzbistum Hamburg Förderregelungen für die Aus- und Fortbildung Ehrenamtlicher erlassen. 

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Gemeindekonferenz

Vier Mal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Gemeindeteams, die Themenverantwortlichen und die Vertretungen der Orte Kirchlichen Lebens zu einer Gemeindekonferenz.

Es ist ein Treffen all derer, die sich auf der Ebene der Gemeinde engagieren und Verantwortung übernommen haben. Das bedeutet, dass es innerhalb der Pfarrei so viele Gemeindekonferenzen gibt, wie es Gemeinden gibt.

Die Treffen dienen dazu, die pastoralen Anliegen auf Grundlage des Pastoralkonzeptes miteinander zu besprechen, sich zu vernetzten, Themen gemeinsam weiter zu entwickeln.

Initiator des Treffens ist der oder die Sprecher_in des Gemeindeteams, der/ die einlädt und durch die Sitzung führt.

Eine wichtige Aufgabe ist das Entsenden der Mitglieder des Pfarrpastoralrates. Damit ist die verlässliche Brücke zwischen den Gemeinden und der Pfarrei gewährleistet.

Detaillierte Erläuterungen über die Gemeindekonferenz finden Sie im „Statut über pfarrliche und gemeindliche Pastoralgremien im Erzbistum Hamburg“ unter Abschnitt 5 in den §§14-18.

Gemeindeteams einer Pfarrei

Auf der Ebene der Gemeinde sind die Mitglieder der Gemeindeteams erste Ansprechpartner_innen. Ihre konkreten Aufgaben leiten sich wie bei allen anderen Pastoralen Gremien in einer Pfarrei aus dem Pastoralkonzept der Pfarrei ab. 

Gemeindeteams hören zu, koordinieren, organisieren, ermöglichen, vernetzen, unterstützen, informieren und fördern. Dies tun sie in Zusammenarbeit mit dem Pastoralteam (das sind die Hauptamtlichen in der Seelsorge der Pfarrei), den Vertretern und Verantwortlichen an den Orten Kirchlichen Lebens und mit den Akteuren des Sozialraumes. Es kommt immer darauf an, um welches Thema, welchen Anlass, welche Personengruppe es gerade geht.

Das Gemeindeteam wird von den Mitgliedern der Pfarrei für eine bestimmte Zeit gewählt.

Neues Gemeindeteam? Sie werden unterstützt!

Gemeindeteams haben eine Schlüsselfunktion in den Gemeinden eines Pastoralen Raumes – als Kontaktpersonen und Koordinator_innen, aber auch in puncto Aufmerksamkeit für die Menschen und Kommunikation. Damit Sie als neu gewählte Mitglieder eines Gemeindeteams einen Überblick und Sicherheit bekommen, was z.B. konkrete Aufgaben eines Gemeindeteams sind, bietet das Fachreferat eine Unterstützung an.

Bei Ihnen vor Ort

Wir kommen zu Ihnen vor Ort und bringen Sie miteinander ins Gespräch. Wir erläutern Hintergründe, vermitteln Inhalte und reflektieren mit Ihnen Ihren Alltag als Gemeindeteam-Mitglieder. Themen und Formate gestalten wir praxisnah nach Ihren Wünschen und Ihrem Bedarf.

Mehr dazu in dem Flyer: Verantwortung gemeinsam gestalten und in der Übersicht Gemeindeteam-Begleitung „Startphase“.

Gewinnung Ehrenamtlicher

Ehrenamtliche suchen und finden. Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen Angebote für ehrenamtliches Engagement zu machen. Dabei unterstützt Sie das Serviceangebot der Pastoralen Dienststelle des Erzbistums Hamburg. Wie das für Sie als Pfarrei, Gemeinde, Ort kirchlichen Lebens funktioniert, beschreiben wir weiter unten. Hier geht es direkt zur Online-Suche:

Bitte klicken Sie hier auf das Bild „Ehrenamt“ und sehen Sie sich die Aufgaben an.

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Pastoralkonzept einer Pfarrei

Das Pastoralkonzept wird in der Entwicklung des Pastoralen Raumes zur neuen Pfarrei von den Mitgliedern des Gemeinsamen Ausschusses verfasst und vom Erzbischof in Kraft gesetzt.

Das Pastoralkonzept gibt Antworten auf Fragen (hier einige ausgewählte):

  • Nach welchem biblischen Leitwort richten wir uns in unserer Pfarrei aus?
  • In welche Sozialräume sind wir als Pfarrei, Gemeinden und Orte Kirchlichen Lebens gestellt und wie gehen wir mit unserer Botschaft auf die Menschen hier ein?
  • Welcher Schwerpunktthemen nehmen wir uns in unserer Pfarrei insbesondere an?

Das Pastoralkonzept hat eine entscheidende Aufgabe in der Pfarrei: es ist eine gemeinsam gefundene, schriftliche Vereinbarung ,die bindend ist für alle Gremien in der Pfarrei (Pastoralteam, Pastorale Gremien, Verwaltungsgremien, Orte Kirchlichen Lebens).

Aus den im Pastoralkonzept genannten Schwerpunktthemen entwickeln sich Stellenbeschreibungen für hauptamtliche pastorale Mitarbeiter_innen auf der Ebene der Pfarrei sowie pastorale Handlungsfelder für die Gemeindeteams und die Themenverantwortlichen.

Die im Pastoralkonzept beschriebenen Haltungen und Ausrichtungen der Pfarrei gelten für alle und sind im Einklang mit dem Pastoralen Orientierungsrahmen des Erzbistums Hamburg zur lesen und zu verstehen.  

Das Pastoralkonzept ist innerhalb einer Legislaturperiode eines Pfarrpastoralrats zu evaluieren und weiterzuentwickeln.

Pfarrpastoralrat

Der Pfarrpastoralrat ist das Beratungs- und Entscheidungsgremium für pastorale Belange der Pfarrei.

Hauptaufgabe des Pfarrpastoralrates ist die Umsetzung und Verwirklichung der im Pastoralkonzept für die Pfarrei festgehaltenen Schwerpunkte, Haltungen und Ausrichtungen.

Zum Pfarrpastoralrat gehören

  • Pro Gemeindeteam ein_e Vertreter_in
  • Pro Gemeinde ein bis drei durch die Gemeindekonferenz entsandte Mitglieder
  • Pro Ort kirchlichen Lebens ein_e Vertreter_in
  • Ein Mitglied des Kirchenvorstandes
  • Ein bis drei Mitglieder aus dem Pastoralteam
  • Der Pfarrer

Detaillierte Erläuterungen finden sich im „Statut über pfarreiliche und gemeindliche Pastoralgremien im Erzbistum Hamburg“  im Abschnitt 7 in den §§ 22-26.

Qualifizierung

Unter Qualifizierung von Ehrenamtlichen versteht das Erzbistum Hamburg die Aus- und Weiterbildung von Ehrenamtlichen, so dass sie die gewählte Aufgabe noch besser ausfüllen können. Im Qualifizierungsprogramm werden die Kurse online veröffentlicht.

Im Kalender für die Aus- und Weiterbildung Ehrenamtlicher im Erzbistum Hamburg werden die Angebote verschiedener Anbieter zusammengeführt: Qualifizierungsdatenbank für Ehrenamtliche.

Darüber hinaus kann von das Veranstaltungsportal der Pastoralen Dienststelle von Interesse sein.

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Rahmenordnung für ehrenamtliche Mitarbeit

In der Rahmenordnung für ehrenamtliche Mitarbeit hat das Erzbistum Hamburg einen verbindlichen Rahmen für das Ehrenamt in allen Einrichtungen und Pfarreien des Bistums und die dort engagierten Menschen geschaffen.

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Steuern, Steuerfreibeträge

Steuern und Steuerfreibeträge sind im Ehrenamt ein Thema, wenn z.B. Pauschalen (z.B. Übungsleiterpauschale) gezahlt werden oder Spenden in Form von Sachmitteln erbracht werden.

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Tätigkeitsbeschreibung

Tätigkeitsbeschreibungen helfen klare Absprachen zu treffen und die Aufgaben von Ehrenamtlichen deutlich zu beschreiben.

10 Bausteine einer Tätigkeitsbeschreibung für Ehrenamtliche

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Themenverantwortliche und Themenkonferenzen

Die im Pastoralkonzept beschriebenen Schwerpunkte oder die thematischen Profile einer Gemeinde werden durch Themenverantwortliche auf Ebene der Gemeinde verwirklicht.

Wie sieht das konkret aus?

Im Pastoralkonzept gibt es den Schwerpunkt „Diakonie“. In manchen Pfarreien gibt es eine hauptamtliche Stelle und eine Person dafür, die dies Thema für die ganze Pfarrei im Blick hat.

Was kann „Diakonie“ dann für jede Gemeinde bedeuten? In der Gemeinde A der Pfarrei Sanctus könnte es sein, dass ein Besuchsdienst existiert und der Themenverantwortliche auf Gemeindeebene der erste und direkte Ansprechpartner für die Menschen ist, die den Besuchsdienst ausüben. In der Gemeinde B in derselben Pfarrei Sanctus kann der Schwerpunkt vielleicht auf der Unterstützung Wohnungsloser liegen. Dann wäre die Aufgabe des Themenverantwortlichen in der Gemeinde B erster Ansprechpartner für die Menschen zu sein, die Wohnungslose unterstützen.

Um für eine gute Vernetzung Sorge zu tragen ist es die Aufgabe des Pfarrpastoralrates nach Bedarf zu Themenkonferenzen einzuladen. In den Pfarreien, in denen eine hauptamtliche Person für z.B. das Thema Diakonie steht geschieht dies gemeinsam.  Die Konferenz dient dem Austausch sowie der Planung neuer Projekte. Aufgabe der hauptamtliche Mitarbeiter_innen des Pastoralteams ist es die Themenverantwortlichen zu begleiten, zu beraten, zu unterstützten und miteinander zu vernetzen.

Die Themenverantwortliche sind eng verbunden mit den Gemeindeteams; sie nehmen an Gemeindekonferenzen teil und bringen damit ihren Blick auf das kirchliche Planen und Handeln ein. Sie haben ein Budget für ihren Schwerpunkt.

Sie sind lokal vernetzt z.B. mit anderen Organisationen, die diakonale Angebote machen (Gemeinschaften, Initiativen, Gruppen und Verbände innerkirchlich, ökumenisch und außerkirchlich- Dorf, Stadtteil etc).

Themenverantwortliche entwickeln neue Projekte, Aufgaben und Maßnahmen, die sich aus dem Schwerpunkt oder thematischen Profil ergeben.

Versicherungsschutz für Ehrenamtliche

Damit Ehrenamtliche ohne Sorgen (aber mit Sorgfalt) ihren Aufgaben nachgehen können, sollte der Versicherungsschutz geklärt sein. Dies umfasst in der Regel Unfall-, Haftpflicht- und KFZ-Versicherungen.

Da die Rechtsstände und Organisationsformen von Einrichtungen im Erzbistum Hamburg, bei denen Ehrenamtliche tätig sind, unterschiedlich sind, ist jeder Einrichtung zu empfehlen, den Versicherungsschutz vor Ort zu klären und zu dokumentieren. 

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